Helga berichtet

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22.8.21

Liebe Igel-Freunde!

Heute noch einmal ein Hinweis:

Wenn ihr einen verletzten Igel seht oder dieser euch auffällig erscheint dann BITTE ERST DEN IGEL SICHERN UND DANN ANRUFEN!

Es nützt weder dem Igel noch uns, wenn ihr erst anruft, uns von einem möglicherweise verletzten, kranken Igel berichtet, uns um Hilfe bittet, wir eventuell sogar noch den Igel holen müssen, wir vor eurer Türe stehen und der Igel hat zwischenzeitlich das Weite gesucht.

Also bevor ihr uns anruft bitte zuerst den Igel sichern. Denn nur so können wir ihm auch helfen!

Bis denne...


19.8.21

Hallo liebe Igel-Freunde!

Es ist furchtbar: Hier kommen fast nur schwer verletzte oder verhungerte Igelchen an, mehr Tod als lebendig. Sie sind einfach nicht mehr zu retten. Sie sind nur noch Skelette mit Haut und Stacheln überzogen.

Erst heute Nacht habe ich zwei dieser Igel verloren. Opa Friedrich hat noch ausgeschieden. Es sah aus als habe er zuletzt nur Dreck und Sand gefressen. So fühlte es sich an und sah tatsächlich auch so aus. Und der andere Kleine war erst knapp ein Jahr alt. Seine Kräfte haben ihn verlassen, weil er nichts zu fressen gefunden hat. Er konnte nicht mehr.

Wenn ich noch einmal einen Artikel lese, indem Politiker oder diverse Personen diverser Tierschutzorganisationen, behaupten den Tieren - speziell den Igeln - geht es gut... GRRR! Dann müsste man echt einen Aufruf starten und ihnen einmal alle verhungerten Igel aus ganz Deutschland von nur einem Tag zuschicken. Mal sehen, was sie dann sagen?

Es kann doch nicht sein, das sich niemand dafür interessiert, wie es unseren einheimischen Wildtieren geht? Ja, Rehe, Hirsche, Hasen, Karnickel und Wildschweine kann man ja wenigstens noch essen. Aber was ist mit Fuchs, Igel und Co? Für die interessiert sich kaum jemand. Im Gegenteil: Um einem Fuchsbaby zu helfen muss man den jeweiligen Jagdpächter informieren, der darf dann entscheiden: Richter über Leben und Tod! Ist er dem Tierchen wohlgesonnen, darf man dem Tier helfen. Ist er es nicht, wird er dafür Sorgen, das es nicht weiterlebt. Oftmals werden diese Tiere einfach nur erschlagen. Das ist ihre Lösung!

Wann wird endlich ein Umdenken statffinden? Diese Schotterwüsten, diese von Rasenmähroboter totgepflegten Gärten, die Bebauung usw. usw. Hier findet kein Leben mehr statt!

Der Boden ist trotz Regens trocken und hart. Wo soll hier noch etwas Leben?

Die Faulheit der Menschen ist der Tod der Natur!

Liebe Igel-Freunde! Bitte richtet weiterhin Futter- und Wasserstellen für die Tiere ein! Sie brauchen ganz dringend unsere Hilfe.

Aber auch wir brauchen eure Hilfe: Unsere Tierarztkosten sind derzeit enorm hoch. Jede noch so kleine Spende mit dem Kennwort Igel an den Tierschutz-Verein Markdorf kommt auch wirklich bei uns an. Lasst die Igel nicht im Stich, sonst sind sie irgendwann nicht mehr da.

Bis denne...