Katzenhilfe

1.8.20

Heute haben wir Tina wieder in die Freiheit entlassen.

Wir hatten sie ursprünglich in Leimbach eingefangen, wo sie sich mit ihren drei damals noch sehr kleinen Babys auf dem Balkon eines unbewohnten Hauses aufgehalten hatte.

Sie durfte in unserem Katzengehege in Urbanstobel in Ruhe ihre Babys aufziehen und hat sich dort sogar noch um fünf weitere Katzenkinder gekümmert. Ihre eigenen Kinder haben alle ein tolles Zuhause gefunden; ihnen bleibt das Leben als Streunerkatze erspart.

Tina ist nach zwei Monaten im Katzengehege immer noch extrem scheu, sodass sie heute wieder dorthin zurückgekommen ist, wo wir sie eingefangen hatten. Sie hatte dort bereits mehrere Jahre gelebt und wird gefüttert.


30.4.20

Diese beiden Katzenbabys wurden gestern Abend von einer Spaziergängerin, die mit ihrem Hund unterwegs war, gefunden. Sie saßen laut schreiend neben ihrer toten Mutter auf der Straße. Die Spaziergängerin hat sie mitgenommen, uns informiert und die Katzenbabys dann direkt zum Tierarzt gebracht.

Sie scheinen soweit fit zu sein und bleiben zur Beobachtung bis Montag bei einer der Tierarzthelferinnen. Am Montag ziehen sie auf eine unserer Pflegestellen um.

Sie sind 3-4 Wochen alt. 

Allgemeiner Hinweis zur Vermittlung von Katzenkindern

Wir bekommen momentan sehr viele Anfragen für Katzenkinder. Auch wenn das Wetter in den letzten Tagen sommerlich war, ist es noch nicht soweit: Die meisten Kätzchen werden Ende März bis Herbst geboren.

Wir vermitteln Katzenkinder erst, wenn sie 12 Wochen alt sind und nur zu zweit, insofern nicht bereits eine gleich alte Katze im Haushalt lebt. Jungkatzen brauchen Artgenossen zum Spielen und Toben! Alleine fühlen sie sich nicht wohl, auch nicht als Freigänger.

UND: Katzenkinder werden ganz schnell groß! Sie sind nicht lange klein, süß und tapsig. Katzen können bis zu 20 Jahre alt werden. Sie sind schnell nicht mehr kindlich und dann möchten sie immer noch genauso lieb gehabt werden. Tiere sind weder Spielzeug, noch ein Animationsprogramm für Kinder.


28.4.20

Heute ist es uns endlich gelungen, Garfield nach gefühlt hundert Versuchen einzufangen. Er ist eine der vier Katzen (neu in der Vermittlung), die durch Tod des Besitzers ihr Zuhause verloren haben.

Garfield wurde direkt zum Tierarzt gebracht, gegen Parasiten behandelt, geimpft und gechipt.

Seine Blutwerte sind gut, er wurde negativ auf FiV und FelV getestet. 

Er ist ca. 12 Jahre alt.


23.4.20

Das sind Maja und Jamie, die im September letzten Jahres ohne Mama in Ahausen im Alter von 1-2 Tagen gefunden wurden. Ein Geschwisterchen war bereits gestorben. 

Sie wurden auf ihrer Pflegestelle liebevoll aufgezogen und durften bleiben.

Wie man sieht, haben sie sich prächtig entwickelt.


20.4.20

Heute konnten wir zwei der vier Katzen (u.a. Tommy), deren Besitzer verstorben ist, einfangen. Sie sind jetzt zunächst beim Tierarzt, um durchgecheckt und gegen Parasiten behandelt zu werden. 


20.4.20

Dieser arme, unkastrierte Kater wurde gestern in ganz schlechtem Zustand gefunden und zum Tierarzt gebracht.

Leider konnte ihm nicht mehr geholfen werden: Er war FiV positiv, hatte ganz schlechte Blut- und Nierenwerte und eine total vereiterte Maulhöhle. Wieder einmal ein Beispiel für das Leid der Streunerkatzen, deren Leben meistens von Hunger, Entbehrungen und Krankheiten gekennzeichnet ist. 

Dieser arme Kerl hat wahrscheinlich erst nach seinem Tod Fürsorge erfahren, als seine Finderin ihn liebevoll begraben hat.


9.4.20

Auch während der Coronakrise hört unsere Tierschutzarbeit nicht auf, wobei wir dabei natürlich den Richtlinien folgen.

So betreuen wir nach wie vor unsere Futterstellen, indem wir Futter an Menschen verteilen oder an manchen Futterstellen selbst regelmäßig füttern.

Auch unsere Kastrationsaktivitäten laufen in kleinerem Umfang weiter; momentan haben wir an drei verschiedenen Stellen Fallen stehen, mit denen die Leute selbstständig Katzen fangen können.

Vermittlungen, ebenfalls unter Einhaltung der Richtlinien und bei uns sowieso nur nach Voranmeldung, finden weiterhin statt.

Aktuell kümmern wir uns zusätzlich um vier Katzen, die nach dem plötzlichen Tod des Besitzers zurückgeblieben sind. Diese Katzen wurden in den letzten Jahren bereits von uns mitbetreut und über uns kastriert.

Da sie teilweise scheu bzw. nur auf ihre Bezugsperson geprägt sind, ist es nicht einfach, eine gute Lösung zu finden.


Zu unserer täglichen ehrenamtlichen Arbeit gehört jederzeit dies:
Wir versuchen wir auf verschiedenen Bauernhöfen scheue, unkastrierte Katzen einzufangen, bevor die nächste Generation auf uns zukommt.
Sie werden kastriert, tierärztlich versorgt und entweder zurückgebracht oder vermittelt.