2018

Und wieder erreichte uns ein Hilferuf

Am 20.03.  waren wir in Herdwangen, nachdem wir einen Hilferuf von einer Dame bekommen hatten, die dort schon seit einiger Zeit versucht, gegen das Katzenelend vorort zu kämpfen. Leider war sie dabei bis jetzt allein auf weiter Flur. 

Sie hatte sich auch an die Behörden gewandt, jedoch keinerlei Unterstützung bekommen. Das ist natürlich auch eigentlich nicht unser Gebiet, aber wenn es irgendwie geht, versuchen wir auch in solchen Fällen zu helfen. Die Dame hatte sich extra selbst eine Falle zugelegt und bereits einige Tiere zum kastrieren eingefangen. Es handelt sich um sehr scheue, verwilderte Katzen. Inzwischen ist sie jedoch sowohl finanziell wie nervlich ziemlich am Ende. Es fehlen aktuell noch 4 Katzen, die nicht in ihre Falle gingen und allesamt in keinem guten Allgemeinzustand sind, obwohl sie von ihr gefüttert werden. Es gelang uns heute mit unserer Funkfalle eine Kätzin einzufangen, die ebenfalls sehr dünn ist, ein sehr struppiges Fell sowie entzündete Augen hat und schlecht fressen kann. Sie befindet sich jetzt zunächst einmal beim Tierarzt. Des weiteren fehlen noch eine Kätzin und 2 Kater, einer davon hatte wohl vor einem halben Jahr einen offenen Bruch, ging jedoch leider nicht in ihre Falle. Irgendwie ist dieser Bruch zwar verheilt, aber auch er hat Probleme beim fressen, ist dünn und hat ein struppiges Fell. Was muss dieses arme Tier für Schmerzen ausgehalten haben. Leider ist es immer sehr schwer, so scheuen Katzen zu helfen. Wir werden auf jeden Fall versuchen, auch diese restlichen Katzen noch einzufangen. Darum ist es so wichtig, dass sie sich nicht noch weiter vermehren; Kastrationen sind der einzige Weg um das Katzenelend nachhaltig zu lindern!


Paulinchen ging alleine aus

Ich bin dann mal weg....

...sagte sich Pauline und ging auf die Walz. Von wem oder was sie sich treiben lies, können wir nur erahnen. 
Seit etwa zwei Wochen war Pauline immer öfter von Zuhause weg. Ihre Wohlfühlfamilie wunderte sich schon, wo sie sich wohl herumtreibt. Und dann war sie schon mehr als zwei Tage weg.
Ein Aufruf in Facebook "Wo gehöre ich hin" führte dann auf ihre Spur. Aber erst einmal von Anfang an:
Pauline tauchte in immer kürzeren Abständen bei uns, ihrer ehemaligen Pflegefamilie auf. Wir wunderten uns schon über die neue schwarze Katze, die nach ein paar Tagen zwar ein Halsband trug, aber doch recht scheu und verirrt wirkte. Wir ahnten nicht, dass es sich um Pauline handelte, die ein Jahr zuvor erfolgreich vermittelt wurde. Auf den Bildern die wir machten, ließ sich aber feststellen, dass Paulines Augen tränten. Irgend etwas stimmte nicht. Deshalb wurde sofort eine Aufruf auf der Facebookseite des Tierschutzvereins gestartet. Ein paar Stunden später rief dann Petra R. bei mir mit den Worten an: "Unsere Pauline ist bei euch." Ich konnte es zuerst nicht glauben. Sie wird doch nicht über 500 Meter zu uns gewandert sein, und dann noch über die stark befahrene Bundesstrasse ! Wir starten sofort eine Pauline-Fang-Aktion. Da Pauline aber zu sehr durch den Wind war, ließ sie sich nicht so einfach fangen. Unser Kater Clarence war aber immer zur Stelle und  bewachte Pauline, ließ sie nicht alleine wenn sie wieder weg sprang. Wir hatten zwar die Hoffnung, dass er sie mit zu uns in Haus brachte, aber Pauline wollte noch nicht mit einem fremden Kater in sein Haus gehen. Da musste nun die Funkfalle zum Einsatz kommen. Zur späten Stunde holten wir die Funkfalle bei Frau Hendricks ab und stellten sie bei uns im Hof auf, wo Pauline immer herumschlich. Clarence holten wir in die Wohnung, in der Hoffnung dass Pauline ihn sucht und dann die Funkfalle sieht, in der wir Leckerlis für sie bereitgestellt hatten. Wir mussten zum Glück nicht lange warten. Neugierig kam sie an, roch die Leckerlis, nahm das Erste, dann ein Schritt weiter in die Falle, das Zweite...das Dritte und dann war sie ganz drin und wir lösten wir die Falle aus. Klappe zu Katze drin. "Liebe Pauline, ich habe mich über deinen Besuch gefreut, aber mache das bitte nicht noch einmal. Denn du hast vermutlich mehrfach die gefährliche Bundestrasse/Ravensburgerstrasse überquert. Lieber komme ich dich hin und wieder besuchen."

Warten, fangen, kastrieren

Zur Zeit versuchen wir auf verschiedenen Bauernhöfen scheue unkastrierte Katzen einzufangen bevor die neue Generation auf uns zukommt. 

 

Wir haben im Januar einige Katzen eingefangen und zur Kastration gebracht. Da es alles scheue und wilde Katzen waren, mussten wir sie leider wieder in ihrer gewohnten Umgebung freilassen. 

Und dann kam Rocky

Anfang Januar kam der kleine drei bis vier Monate alter Rocky ins Katzengehege. Er hat seit Geburt ein missgebildetes Vorderbein, was ihn in seiner Beweglichkeit kaum einschränkt. Auch dieses scheue Katzenkind ist zahm geworden und hat ein schönes Zuhause gefunden. 


2017

Nicki und Nandy

Nach kurzer Pause kamen zwei weitere Katzenkinder ins Gehege - Nicki und Nandy. Aus den scheuen kleinen Katzen wurden sehr schnell zwei liebe Schmusebärchen. Auch sie haben inzwischen in Ulm ein schönes neues Zuhause gefunden. 


Nachwuchs

Am 16.08.2017 hat Sissi 3 Katzenbabys im Katzengehege zur Welt gebracht. Ein viertes ist am nächsten Tag noch geboren worden. Das drittgeborene Baby war sehr schwach und wurde von der Mutter nicht angenommen. Aber mit viel Liebe, Geduld und großem Einsatz von Petra Herrmann und Hund Badira ist es nun wohl auf und wird wie die anderen Katzenkinder von Mama Sissi liebevoll versorgt.

Update: Zwischenzeitlich sind Sissis Kinder alle groß geworden und haben auch einen guten Platz gefunden. Selbstverständlich sind sie bereits kastriert worden. 



Einzug ins Katzengehege

Der erste Gast - wir haben sie Sissi genannt - ist unter großem Interesse der vierbeinigen Bewohner in unser Katzengehege auf einem Pferdehof eingezogen. Es handelt sich um eine Katzenmama aus Raderach.Es stellte sich heraus, dass sie hochtragend ist und in 1 bis 2 Wochen bereits ihre Jungen bekommen wird. Das ist wirklich erschreckend, dass die Kätzinnen, obwohl sie noch Junge bei sich haben, bereits wieder hochtragend sind. Nun stellte sich natürlich die Frage, wohin mit ihr. Sie wieder laufen zu lassen war eigentlich keine Option, da es sehr unsicher wäre, ob wir sie nochmals einfangen könnten, und dann gäbe es dort weitere Katzenkinder, die auch nur verwildern und einen sehr ungewissen Schicksal ausgeliefert sein würden. Also kam sie in unser Katzengehege, wo sie in Ruhe ihre Jungen bekommen kann.



Ein Katzengehege auf dem Pferdehof

 Am 10.06.2017 haben wir zusammen mit ein paar fleißigen zwei- und vierbeinigen Helfern ein Katzengehege auf einem Pferdehof in Urbanstobel aufgebaut. Es soll dazu dienen, dass wir dort einmal verwilderte Katzen, die nicht vermittelbar sind und nicht mehr dorthin zurück können, wo sie eingefangen würden, auswildern können. Vielen Dank an Daniela für das gespendete Gehege und an die Besitzerin des Pferdehofs.



Die 5 Katzen, die wir am 18.02.2017  zum kastrieren eingefangen hatten, sind  wieder zurück gekommen. Es waren 3 weibliche Katzen und 2 Kater. 2 der "kleinen" Kätzinnen (d.h. sie waren vielleicht vom letzten Sommer) waren bereits schon am Anfang tragend. Wir hoffen, dass wir es nächste Woche schaffen, den Rest dieser Katzenkolonie einzufangen, damit es dort keinen Nachwuchs mehr gibt.


02.02.2017

Heute haben wir eine unserer Futterstellen besucht, wo wir regelmäßig Futter hinbringen. Die über uns kastrierten Katzen werden dort von jemandem gefüttert. Leider mussten wir feststellen, dass 2 Katzen krank sind
Für die eine, die scheu ist, haben wir zunächst einmal Antibiotikatabletten geholt, die andere haben wir sofort zum Tierarzt gebracht. Leider stellte sich heraus, dass sie einen bösartigen Tumor hatte, ihr ganzes Gesicht war entstellt. Leider konnte ihr nicht mehr geholfen werden, und wir konnten sie nur noch von ihrem Leiden erlösen lassen.


23.01.2017

Heute waren wir wieder - zwar bei Sonnenschein, aber bei eisigen -8 Grad - in Illwangen unterwegs. Leider konnten wir nur 2 Katzen einfangen, insgesamt sind wir jetzt dort bei 26. Es ist sehr schwierig, die verbleibenden, extrem scheuen Katzen noch einzufangen, zumal sie im ganzen Dorf verteilt sind.


16.01.2017

Heute waren wir wieder im total verschneiten Illwangen. Die Bilder sprechen für sich.... Immerhin konnten wir 7 Katzen einfangen. Somit sind wir dort jetzt bei 19 Katzen, sind aber leider noch längst nicht alle.